07 August 2023
Kleine Strecke (etwa zehn Minuten mit dem Zug), große Ausbeute: grünes Licht für den Bau der Eisenbahnverbindung Rovereto-Riva, die zu den strategischen Werken des MIT gehört. Am 20. Juli dieses Jahres hat die kleine, aber sehr wichtige Eisenbahnverbindung (die bis 1936 in Betrieb war) das technische Screening für die Aufnahme in die strategischen Arbeiten für die Eisenbahnmobilität, die zwischen dem Ministerium für Infrastruktur und Verkehr und dem italienischen Eisenbahnnetz vereinbart wurden, mit einer hohen Punktzahl bestanden. Das Projekt kann daher in die nächste Phase des ministeriellen Verfahrens eintreten, in der es um die Aufnahme (mit Finanzierung) in den Programmvertrag zwischen dem Ministerium und RFI geht. Die Strecke ist insgesamt 27 km lang: 5 km zwischen Rovereto und Mori, weitere 9 km bis Torbole und 13 km bis zur Endstation, die zwischen Riva und Arco in einem noch zu bestimmenden Gebiet liegen wird.
Das grüne Licht des RFI ist ein grundlegender technischer Schritt. Das Ministerium kann die Arbeiten nun in die Liste der zu finanzierenden Projekte aufnehmen und die Vereinbarung über die Planung und die Bauarbeiten abschließen. Letztendlich wird es sich um ein echtes Fremdenverkehrsamt handeln: ein bayerischer Bürger wird zum Beispiel am Münchner Bahnhof auf sein Fahrrad steigen und in etwas mehr als vier Stunden mit dem Zug den See erreichen können, um einen Urlaub auf dem Garda-Radweg zu genießen, der gerade in diesem Bereich zwischen dem Oberen Garda-Park Riviera, Riva und Torbole einzigartige Strecken anbieten kann.
Nachhaltiges Projekt
Die Intervention von europäischer Bedeutung wird sowohl für die nachhaltige Mobilität als auch für die Entwicklung des Tourismusgebiets am Oberen Gardasee von Nutzen sein und dem gesamten Gardaseebecken und den Verbindungen über die Brennerlinie zugute kommen. "Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem gemeinsamen Weg, der mit der Unterzeichnung des Protokolls mit der RFI im Jahr 2021 begonnen hat, und zwar in Bezug auf die Hypothese einer Intervention, die dann Gegenstand einer Machbarkeitsstudie und einer Kosten-Nutzen-Analyse war", betont der Präsident der Autonomen Provinz Trient, Maurizio Fugatti, und fügt hinzu: "Die Eisenbahnverbindung Rovereto-Riva ist eine Infrastruktur, die in Richtung einer größeren ökologischen Nachhaltigkeit geht.
Aktuellen Zahlen zufolge erfordert das Projekt eine Sofortinvestition von 230 Millionen Euro bei kalkulierten Gesamtkosten von 317 Millionen Euro, was einen wirtschaftlichen Gesamtnutzen von 450 Millionen Euro ergibt. Die neue Strecke soll eine durchschnittliche tägliche Beförderungskapazität von 6.700 Fahrgästen und in Spitzenzeiten von 10.000 Fahrgästen haben. Zum Vergleich: Die Brenner-Linie zwischen Trient und Verona hat ein durchschnittliches Fahrgastaufkommen von 15.000 Fahrgästen, was etwa hundert Zügen pro Tag entspricht: "Dies ist ein besonders wichtiger Moment für unser Gebiet", betont die Bürgermeisterin von Riva del Garda Cristina Santi: "Die Durchführung dieses Projekts ist von grundlegender Bedeutung für das gesamte Gebiet des Oberen Gardasees, es begünstigt die Nachhaltigkeit und eine möglichst umweltverträgliche Art der Mobilität. Es ist klar, dass unser Straßennetz überlastet ist. Für die Zukunft unserer Region werden die Mobilität auf der Schiene und die Anbindung an den Brenner immer entscheidender".
Zufrieden zeigt man sich auch in der Bezirksverwaltung von Salò: "Das ist das richtige Rezept für die Mobilität auf der Schiene, um den Zugang zu den Toren des Gardasees zu erleichtern", räumt Pierlucio Ceresa, Generalsekretär der Gardasee-Gemeinschaft, ein: "Etwas Ähnliches geschieht auch in Venetien, wo die Region bereits ein Machbarkeitsprogramm für eine Eisenbahnverbindung zwischen Verona-Villafranca und Peschiera oder Lazise in Angriff genommen hat. Das Gleiche gilt für Brescia, wo die Universität von Brescia mit einer Vorstudie zur Durchführbarkeit einer Verbindung von der Stadt zum Gardasee bis nach Tormini beauftragt wurde".
Vollständigen Artikel lesen auf: https://www.bresciaoggi.it/territorio-bresciano/garda/turismo-ad-alta-velocita-in-4-ore-da-monaco-al-garda-si-al-progetto-ferroviario-1.10217741#:~:text=Piccola%20tratta%20(una%20decina%20di,le%20opere%20strategiche%20del%20MIT.