Verpflichtende Bootssanierung am Gardasee: Das Projekt wird umgesetzt

14 April 2026

 

Nach der Genehmigung des Gesetzentwurfs Nr. 63 durch den Regionalrat—über den bereits Ende Februar berichtet wurde und der von gardanotizie aufgegriffen wurde—sowie nach der jüngsten Zustimmung durch die Verkehrskommission des Regionalrats der Lombardei wird die Maßnahme nun dem Plenum zur endgültigen Verabschiedung vorgelegt und markiert einen wichtigen Wendepunkt im Management der Schifffahrt auf dem Gardasee.
 

Die neue Regelung führt eine verpflichtende Sanierung für Boote ein, die aus anderen Gewässern stammen, mit spezifischen Kontrollen und Zertifizierungen, die die Durchführung der Behandlung bestätigen. Ziel ist es, die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten zu verhindern, die als ernsthafte Bedrohung für das ökologische Gleichgewicht des Sees gelten—ein Phänomen, das in den letzten Jahren bereits aufgetreten ist.
 

Die Maßnahme sieht außerdem die Einrichtung ausgestatteter Stellen zur Reinigung von Booten sowie ein System zur Nachverfolgung der Maßnahmen vor, um die Kontrollen wirksamer zu gestalten. Neben den technischen Aspekten wird auch der Sensibilisierung von Bootsfahrern und Branchenakteuren große Bedeutung beigemessen, die aktiv zum Umweltschutz beitragen sollen.
 

Es handelt sich um eine seit langem erwartete Maßnahme in der Region, in der das Bewusstsein für den Schutz des Gardasees—eines der empfindlichsten und strategisch wichtigsten Ökosysteme des Landes—zunehmend wächst. Mit dem Übergang in die Umsetzungsphase soll die Regelung nun zu einem konkreten Präventionsinstrument werden, das die touristische Nutzung des Sees mit dem Schutz seiner Biodiversität in Einklang bringt.


Previous