3-Millionen-Euro-Förderaufruf der Region Venetien

12 May 2026

 

Dies ist eine der grundlegenden Voraussetzungen für den Zugang zu den Fördermitteln des von der Region Venetien ausgeschriebenen Förderaufrufs.

Unternehmen und Einrichtungen, die den Richtlinien des Garda-Green-Protokolls folgen und die vom Projekt bereitgestellten Instrumente nutzen, sind bereits in der Lage, ihre Umweltbelastung zu bewerten und deren schrittweise Reduzierung zu planen (gemäß den Prinzipien der ISO 14064 und ISO 14046):

  1. Jährlicher Energieverbrauch aus fossilen Quellen;
  2. Jährlicher Energieverbrauch aus erneuerbaren Quellen;
  3. Produzierte Abfälle;
  4. Jährlicher Wasserverbrauch;
  5. Emissionen in Luft/Wasser/Boden (einzelne Emissionen).
     

Dies sind die Faktoren, deren Bewertung und Reduzierung die Region Venetien verlangt, um nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von etwa 40 % sowie den Restbetrag in Form von zinsvergünstigten Finanzierungen an KMU zu gewähren, die zwischen 50.000 € und 150.000 € in Innovationsprojekte innerhalb eines Zeitraums von 18 Monaten investieren.

Dies stellt eine echte Neuerung dar und bestätigt, dass Nachhaltigkeitsberichte und die Bewertung der Umweltbelastung für Unternehmensentscheidungen immer unverzichtbarer sowie zunehmend qualifizierend und strategisch werden.

Ein weiterer Beweis dafür ist die Liste der Informationen, die im Förderaufruf verlangt werden.
 

Im Detail verfolgt der Förderaufruf 1.1.3-SubB mit Frist zum 21. Mai 2026 eine Maßnahme zur Umsetzung von Prozessinnovationsprojekten im Zusammenhang mit der Einführung eines neuen oder wesentlich verbesserten Produktions- oder Vertriebsverfahrens (einschließlich bedeutender Änderungen bei Techniken, Ausrüstung oder Software) auf Unternehmensebene (oder auf Gruppenebene innerhalb des betreffenden Industriesektors im EWR), beispielsweise durch den Einsatz neuer oder innovativer digitaler Technologien oder Lösungen.

Darüber hinaus unterstützt der Aufruf Projekte zur organisatorischen Innovation im Zusammenhang mit der Einführung einer neuen Organisationsmethode auf Unternehmensebene (oder auf Gruppenebene innerhalb des betreffenden Industriesektors im EWR), insbesondere hinsichtlich der Arbeitsorganisation oder der externen Beziehungen des Unternehmens, beispielsweise durch den Einsatz neuer oder innovativer digitaler Technologien.


Previous