21 February 2024
Das Foto auf der Titelseite wurde gestern, am 18. Februar, von den Satelliten des Atmosphärenüberwachungsdienstes "Copernicus" der Europäischen Union aufgenommen.
Ein Foto, das zeigt, wie die in den norditalienischen Hauptstädten gemessenen Schadstoffwerte in diesem Zeitraum beeindruckende Werte erreicht haben und Bewohner und Arbeitnehmer gesundheitsschädlichen Umweltbedingungen ausgesetzt sind.
Es ist ein besorgniserregendes Bild, das uns aber nicht überrascht: Seit Jahren prangern wir den chronischen Notstand der Luftverschmutzung an, der unsere Halbinsel erstickt und vor allem in der Poebene, dem am stärksten gefährdeten Gebiet, zu finden ist, wo auch die Auswirkungen der Intensivtierhaltung und der Landwirtschaft schwer wiegen.
Angesichts der Normen der Weltgesundheitsorganisation, die Grenzwerte vorschlagen, die viel strenger sind als die derzeitigen gesetzlichen Werte (und die das eigentliche Ziel für den Schutz der Gesundheit der Menschen darstellen), wird die Situation noch kritischer.
Um das Problem der Luftverschmutzung zu lösen und gleichzeitig die Gesundheit der Bürger zu schützen, ist eine Synergie auf mehreren Ebenen zwischen Regierung, Regionen und Gemeinden unerlässlich: Erforderlich ist eine echte städtische Revolution mit strukturellen und integrierten Maßnahmen, die sich auf eine immer nachhaltigere Mobilität und den öffentlichen Nahverkehr konzentrieren, der stärker gefördert werden muss, und gleichzeitig konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung anderer Verschmutzungsquellen wie Heizung und Landwirtschaft vorsehen.
Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren
Schließen Sie sich uns an und unterschreiben Sie, um sauberere und lebenswertere Städte zu fordern.
Unterschreiben Sie hier https://attivati.legambiente.it/malaria
Lesen Sie den Beitrag von Legambiente auf Facebook: https://www.facebook.com/photo?fbid=796020089229603&set=a.355911799907103